Der Erfolg der Roemer? Die große Reportage

Wir alle kennen diesen Spruch noch aus der Schule: "753, Rom schluepft aus dem Ei!". Der Sage nach wurde Rom, am Fluss Tiber gelegen, von Romulus gegruendet. Romulus soll seinen Zwillingsbruder Remus getoetet haben, nachdem dieser sich ueber Romulus Stadtmauer lustig gemacht haben soll.

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Die Frage dieses Artikels soll jedoch sein, wie Rom zur Weltmacht aufsteigen konnte. Schliesslich war Rom und Italien, im Verhaeltnis zur gesamten Welt, relativ klein. Trotzdessen stieg Rom zur Weltmacht seiner Zeit auf. Die Begruendung dieses Erfolges liegt in den Begriffen Ordnung, Disziplin, Organisation und Wissen. Diese Begriffe werden wir folgend genauer betrachten und damit klar machen, warum Rom die Weltmacht war, die noch heute die Geschichtsbuecher fuellt.

Die Roemer waren ein Staat der Ordnung. Sie verfuegten ueber eine effiziente Verwaltung, die sich ueber das ganze Reich erstreckte. Wurde ein Gebiet erobert, so wurde es sofort unter roemische Verwaltung gestellt. Auch das Militaer war klar strukturiert und geordnet. Eroberte Laender wurden vom Militaer besetzt. Geeignete Soldaten des betreffenden Landes wurden in das roemische Heer, gegen Sold, integriert. Strategisch gezielt wurden Stuetzpunkte, Garnisonen, Befestigungen und Strassen angelegt. Verwaltung, Infrastruktur und Militaer waren so geordnet und organisiert, dass man auf Einbrueche oder Unruhen im gesamten Imperium schnell und gezielt reagieren konnte.

Das Militaer war straff organisiert, geordnet im Vorgehen und diszipliniert. Die Legionäre waren in Schlachtformationen erprobt und schlugen selbst zahlenmaessig staerkere Gegner. Sie bildeten in Formation mit ihren Schilden die sogenannte Schildkroete oder gingen in einer Phalanx vor. Ein roemischer Legionär verstand es aber auch mit Spaten, Holz- und Metallbearbeitung Befestigungen fuer das Heer anzulegen.

Ferner waren die Roemer wohl die erste Militaermacht, die unterschiedliche Waffengattungen ideal mit einander kombinierten bzw. einsetzten. Gemeint ist die Kombination von Fusstruppen, Bogenschuetzen, Reiterei und Katapulten. Durch die klare Organisation wurden Befehle klar erteilt, weiter gegeben und befolgt.

Die Roemer verfuegten aber auch ueber sehr umfangreichem Wissen in den Bereichen Architektur, Mathematik, Verwaltung, Kampfstrategien oder Schiffsbau. Man denke an Bauwerke wie die Aquaedukte, roemische Strassen, roemische Befestigungen, den Limes, Prachtbauten, das Kolloseum, Tempel oder roemische Belagerungs- und Katapultwaffen. Die Roemer bauten beispielsweise auch erste durch Wasser getriebene Muehlen. Hiermit produzierten sie Mehl und Brot in einer Art industriellen Fertigung.

Durch die staendige Expansion wurde das Reich stets erweitert. Dies steigerte die Einnahmen des Imperiums, welches mit diesen Mitteln seine Macht festigen konnte. Man konnte Soldaten anwerben, neue Waffen und Schiffe, Befestigungen und Strassen bauen.

Den Roemern gelang es so ueber Jahrhunderte ein Weltreich zu beherrschen. Mit Ordnung, Disziplin, Organisation und Wissen.......

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